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Home / Warum Stories that Move? / Wie alles begann / K√ľnstlerische Impulse: Die Entstehung des Bildmaterials

Das Bildmaterial f√ľr die Online-Toolbox Stories that Move wurde zum gr√∂√üten Teil von dem deutschen Fotografen Jan von Holleben entwickelt ‚Äď mit der Unterst√ľtzung von 15 Jugendlichen aus sieben europ√§ischen L√§ndern. Diese waren nach Amsterdam eingeladen worden, um √ľber ihre Erfahrungen mit Diskriminierung zu sprechen. Sie arbeiteten gemeinsam am Konzept, bastelten die Requisiten und wurden schlie√ülich auch in den Bildern vorgestellt.

Jan ist ein unkonventioneller Fotograf, der seinen unverwechselbaren Stil auch f√ľr Bildungsaktivit√§ten mit Jugendlichen einsetzt. In seinen Bildern besch√§ftigt er sich mit sensiblen Themen wie Identit√§t, Pubert√§t oder Scheidung. In einem Interview mit dem Dumbo Feather Magazine (EN) beschreibt Jan sich selbst als verspielten Fotografen: ‚ÄěEin Fotograf ist wie ein Schriftsteller, der eine Geschichte erz√§hlt. Ich spiele nicht nur ziellos herum, sondern ich versuche, kreative L√∂sungen f√ľr Herausforderungen, f√ľr schwierige Lebenslagen zu finden. Spielerisch herumzuprobieren ist f√ľr die Entwicklung einer Gesellschaft wichtig. Jede Art von Kreativit√§t erfordert ein Grundverst√§ndnis davon, was ‚ÄöSpielen‚Äė bedeutet.‚Äú

Sorgf√§ltig platziert Jan die Gegenst√§nde und Personen auf der Leinwand, die er anschlie√üend fotografiert: ‚ÄěIhr solltet sehen, was wir manchmal mit Leuten und Orten machen … Manchmal nehmen dich die Leute nicht ernst und fragen sich, was du da wohl machst ‚Äď wenn du ihnen aber sagst, dass du K√ľnstler bist, dann ist alles m√∂glich.‚Äú Jan erm√∂glicht ganz bewusst einen Einblick in den Entstehungsprozess seiner Bilder. F√ľr ihn ist dieser Prozess genauso wichtig wie das Ergebnis. Alle am Projekt Beteiligten haben bei der Herstellung der Objekte f√ľr die Bilder mitgeholfen.

Und was soll eigentlich vermittelt werden? Na, es geht nat√ľrlich darum, dass wir alle die K√∂pfe zusammenstecken und √ľberlegen, was wir Diskriminierung entgegensetzen k√∂nnen!

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