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Empathie

Wenn man Diskriminierung verstehen will, muss man zun├Ąchst die Auswirkungen auf die Betroffenen verstehen. Stories that Move erm├Âglicht den Jugendlichen, sich in die Lebenssituation anderer zu versetzen, die ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Diskriminierungsformen teilen. Die Toolbox ermutigt sie dazu, ihre eigenen Erfahrungen und Beobachtungen wiederum mit ihren Mitsch├╝ler*innen zu teilen. Empathie erm├Âglicht den Jugendlichen, unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen und f├Ârdert ihre Offenheit. Empathie ist eine F├Ąhigkeit, die gelernt werden kann.

Empathie beginnt mit der Anerkennung unserer eigenen Gef├╝hle. Fordern Sie Ihre Sch├╝ler*innen auf, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um ihre eigenen Gef├╝hle einer bestimmten Situation gegen├╝ber wahrzunehmen. Anschlie├čend k├Ânnen sie sich ├╝berlegen, wie sie diese am besten ausdr├╝cken. Sie k├Ânnen sie in einem Wort zusammenfassen und aufschreiben, als Farbe oder in einem Lied ausdr├╝cken oder sogar schauspielerisch darstellen. Sie sollten sich frei entscheiden k├Ânnen, ob sie ihr Gef├╝hl mit anderen teilen m├Âchten oder nicht. Mit zunehmender ├ťbung werden die Jugendlichen immer sicherer werden. Und je besser sie ihre eigenen Gef├╝hle erkennen k├Ânnen, umso besser k├Ânnen sie auch die der anderen nachvollziehen. Doch die F├Ąhigkeit, empathisch zu sein, f├╝hrt noch viel weiter: Empathie spornt uns an, uns f├╝r andere einzusetzen, aktiv zu werden.

Empathie ist die wichtige F├Ąhigkeit, in die Schuhe von anderen zu schl├╝pfen, sich in sie hineinzuversetzen. Doch es ist genauso wichtig, wieder Distanz zu gewinnen und in die eigenen Schuhe zur├╝ck zu schl├╝pfen, um sich dar├╝ber klar zu werden, wie anders sich das anf├╝hlt.

Die Sozialforscherin und Autorin Bren├ę Brown beschreibt Empathie folgenderma├čen:

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