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Lebensgeschichten entdecken

Was verraten uns die Schicksale von Einzelpersonen über die Geschichte?

Ziele
In diesem Modul werden die Schüler*innen:

  • die Geschichten von mehreren Menschen kennenlernen, die Opfer von Diskriminierung wurden. Die behandelten Diskriminierungsformen sind: Diskriminierung von Sinti und Roma, Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung von LGBT+;
  • sich sowohl mit den Erfolgen bei der Bekämpfung von Diskriminierung als auch mit den Kontinuitäten auseinandersetzen;
  • mit historischen Quellen arbeiten;
  • sich in Kleingruppen über die Auswirkungen austauschen, die Diskriminierung auf Menschen hat;
  • eine Präsentation erstellen und vielfältige Geschichten aus unterschiedlichen historischen Epochen kennenlernen.

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Eine Sammlung der zehn Lebensgeschichten
Für die Offline-Arbeit im Unterricht
Dieses Dokument enthält alle Informationen zu den zehn Lebensgeschichten, die die Schüler*innen im Modul 3 erkunden können. Jede Geschichte besteht aus seiner kurzen Biografie, einer Zeitleiste, Zitaten und Quellen der jeweiligen Peron.

Aufbau
In diesem Modul lernen die Schüler*innen zehn Biografien kennen.

  • Zunächst suchen sie sich selbst eine Person aus.
  • Sie erhalten dann eine Kurzinformation über diese Person, die sie anschließend in einer Kleingruppe mit den anderen teilen.
  • Die Gruppe sieht sich dann die Fotos und Zitate an und wählt anschließend eine Person aus, mit deren Geschichte sie sich intensiver beschäftigen möchte. Eine Chronik mit den Lebensdaten bietet einen Überblick. Die Schüler*innen erstellen als Gruppe eine Präsentation für die Klasse.

Die ausgewählten historischen Biografien sollen einen Beitrag zum interkulturellen historischen Lernen leisten. Obwohl der Nationalsozialismus in vielen der vorgestellten Biografien eine wichtige Rolle spielt, liegt der Schwerpunkt nicht auf einer bestimmten Epoche. Es werden nur wenige Kontextinformationen gegeben. Das Ziel ist vielmehr die Auseinandersetzung damit, wie sich diskriminierende Maßnahmen auf persönliche Lebenswege auswirken. Es wurde Wert darauf gelegt, die vorgestellten Personen nicht nur als Opfer darzustellen, sondern als Menschen mit Lebenswegen und Identitäten, die über das Thema Diskriminierung hinausgehen.

Die Bearbeitung dieses Moduls dauert etwa 150 Minuten.

 

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