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Aktiv werden

Dein tÀgliches Handeln hat Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Menschen um dich herum. Wie setzen sich Leute gegen Diskriminierung ein? Und was kannst du tun?

Ziele
In diesem Modul werden die SchĂŒler*innen:

  • sich damit auseinandersetzen, was es bedeutet, aktiv zu werden;
  • sich mit der Relevanz der Menschenrechte fĂŒr ihr eigenes Leben beschĂ€ftigen: als Grundlage/BegrĂŒndung, um aktiv zu werden und indem sie die Menschenrechte selbst als ein Ergebnis engagierten Handelns kennen lernen;
  • ein VerstĂ€ndnis fĂŒr den Zusammenhang zwischen Menschenrechten und Aktivismus entwickeln;
  • drei FĂ€lle analysieren, bei denen Jugendliche auf unterschiedliche Weise diskriminiert wurden. Ihre Angehörigen kĂ€mpften vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte fĂŒr deren Rechte – und bekamen Recht.
  • von den Beispielen anderer engagierter Jugendlicher zu einem Austausch ĂŒber ihre eigenen Möglichkeiten, aktiv zu werden, inspiriert werden;
  • Informationen und eine mögliche Vorgehensweise fĂŒr eine Aktion finden, die sie fĂŒr die Vorbereitung ihrer eigenen Aktion nutzen können.

Besuchen Sie das Modul Aktiv werden gegen Diskriminierung

Laden Sie das Handbuch fĂŒr Lehrer*innen herunter
Darin finden Sie Tipps und zusÀtzliche Information zu jeder Einheit

Aufbau
Das Modul besteht aus drei Unterrichtseinheiten, die ihrerseits wiederum in mehrere Übungen untergliedert sind:

Unterrichtseinheit 1:
In diesem Track lernen die SchĂŒler*innen anhand einer Fallstudie zwei unterschiedliche Perspektiven zum Thema „Aktiv werden“ kennen. In der Fallstudie geht es um eine Gedenkveranstaltung nach einem antisemitischen Anschlag auf eine Synagoge 2015 in Kopenhagen. Es wird sowohl nach den Schwierigkeiten als auch nach den Vorteilen gefragt, die es mit sich bringt, wenn man sich einmischt.

Unterrichtseinheit 2:
Den SchĂŒler*innen wird deutlich werden, wie sich die Menschenrechte auf ihr eigenes Leben und das von anderen auswirken. Um das juristische Gewicht der Menschenrechte zu verdeutlichen, wird das Übereinkommen ĂŒber die Rechte des Kindes als Maßstab herangezogen. Die SchĂŒler*innen können sich einen von drei FĂ€llen aussuchen, die vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte verhandelt wurden.

Unterrichtseinheit 3:
Die SchĂŒler*innen hören sich fĂŒnf Handlungsbeispiele von Gleichaltrigen an und suchen sich davon eins aus, mit dem sie sich nĂ€her beschĂ€ftigen wollen. In der Gruppe diskutieren sie Beispiele von Diskriminierung und suchen sich aus einer Liste von VorschlĂ€gen eine Aktionsmöglichkeit dagegen aus. Diese Schritte bereiten die SchĂŒler*innen auf die Entwicklung eines eigenen Aktionsplans vor.

Die SchĂŒler*innen sollten die Unterrichtseinheiten 1, 2 und 3 in jeweils etwa 50, 100 und 50 Minuten bearbeiten können.

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